Einsatztagebuch
am 24.06.2026 um 17:02 Uhr
eingetroffen um 17:25 Uhr
Suche und Rettung der Person
Ertrinkungsunfall
- Ortsgruppe Bodman e.V.
- Gruppe Engen e.V.
- Ortsgruppe Konstanz e.V.
- Ortsgruppe Radolfzell e.V.
- 1 Einsatzleiter DLRG
- 1 Taucheinsatzführer
- 8 Wasserretter
- 4 Einsatztaucher
- 2 Bootsführer
- 2 Signalmann
- 1 Rettungshundeführer
Kurzbericht:
Der Leitstelle wird eine Person gemeldet, welche beim Schwimmen im Binninger See untergegangen ist. Die Leitstelle alarmiert daraufhin die DLRG Strömungsretter und Drohne aus Engen, die Einsatztaucher Bodman und Konstanz, trailerbare Boote aus Radolfzell und Bodman, den Wasserortungshund und die Einsatzleitung, des weiteren Kräfte der Feuerwehr, den Rettungsdienst, Notarzt und den Rettungshubschrauber. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr beginnen mit der Abklärung der Lage und stellen Einweiser für die anfahrenden Kräfte. Der RTH Christoph 45 überfliegt den See, kann von oben allerdings nichts feststellen. Anschließend startet die Drohne der DLRG Engen und setzt die Suche aus der Luft fort. Die Feuerwehr Radolfzell beginnt mit dem Schlauchboot die Suche mit Sonar. Die Polizei teilt mit, daß die Person wohl etwa Seemitte zuletzt gesehen wurde. Die eintreffende DLRG Einsatzleitung klärt die Lage mit der Feuerwehr und Polizei und koordiniert die anfahrenden DLRG-Kräfte. Die DLRG Radolfzell wassert das Schlauchboot ein und beginnt wenig später die Suche mit dem Wasserortungshund. Kurz darauf treffen die Einsatztaucher aus Konstanz und Bodman ein. Zwischenzeitlich meldet die Polizei, daß Zeugen gemeldet haben, die Person zuletzt etwa 10-15 Meter entfernt zum Ufer gesehen zu haben. Die Einsatztaucher beginnen daraufhin die Suche vom Ufer aus und finden nach wenigen Minuten die vermisste Person in ca. 9 Meter Wassertiefe und etwa 10-15 Meter vom Ufer entfernt. Die Person wird aus dem Wasser gerettet und an Land gebracht. Umgehend eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte und dem Rettungsdienst blieben erfolglos, so daß der Notarzt nur noch den Tod feststellen kann. Da unklar ist, ob noch eine weitere Person vermisst wird, wird die Suche mit Tauchern, Sonar Drohne und Wasserortungshund fortgesetzt. Die DLRG Einsatzleitung lässt weitere Taucher und ein trailerbares Boot aus Bodman alarmieren. Wenig später meldet die Polizei, daß nicht davon auszugehen ist, daß noch eine weitere Person vermisst wird. Daraufhin kann der Einsatz auf dem Wasser für alle Einheiten beendet werden. Die Bekannten des Verstorbenen werden durch die Notfallseelsorge betreut. Nach einer abschließenden Einsatznachbesprechung Rückfahrt aller DLRG-Kräfte zu den Standorten. Die Zusammenarbeit aller am Einsatz beteiligten Organisationen funktionierte sehr gut.
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sonnig





